SICHERHEIT VOR EINBRECHERN UND DIEBEN
WO WIRD EINGEBROCHEN?
Der Weg des Einbrechers führt laut Statistik zu über 80% durch das Fenster oder die Terrassentür und nicht wie irrtümlich geglaubt, durch die Haus- oder Wohnungseingangstür.
WIE WIRD EINGEBROCHEN?
Relativ rasch können Einbrecher mit einfachen Werkzeugen ein Fenster aushebeln. Fast 70% der Einbrüche am Fenster werden mit einem Schraubendreher 6 bis 12 mm Klingenbreite verübt.
SICHERHEITSBESCHLÄGE - GRUNDSICHERHEIT
Damit Sie sich in Ihrem Zuhause sicher und wohl fühlen können, werden unsere Fenster und Balkontüren standardmäßig mit zwei einbruchhemmende Sicherheitsschließzapfen ausgestattet.
Diese gewährleisten Ihnen bereits einen erhöhten Einbruchsschutz gegenüber herkömmlichen Fenstersystemen.
Diese Sicherheitsschließzapfen erschweren das Aushebeln der Fenster beträchtlich und.
WK 2 - WIDERSTANDSKLASSE 2 - EINBRUCHHEMMUNG
Fenster der Widerstandsklasse 2 bieten Ihnen durch zusätzlich eingebaute Sicherheitsschließteile einen erhöhten Einbruchschutz.
Schützen Sie sich durch diese Maßnahme.
Denn Meist ist der seelische Schaden Größer nach dem Einbruch, als der Sachschaden der verursacht wurde.
Nach einem Einbruch lebt man ständig in der Angst, wieder zum Opfer der Einbrecher zu fallen.
Einsatzort der WK 2:
Wohnbereich mit hohem Einbruchsrisiko und Geschäftsbereiche. Meist Wohnungen oder Geschäfte im Bereich des Erdgeschosses.
Tätertyp:
Geübter Einbrecher mit Einsatz von Werkzeugen.
Widerstand:
Gegen einfache Hebelwerkzeuge wie Schraubendreher, Keile.
Beurteilung:
Guter Schutz, da alle Angriffspunkte gesichert sind.
Prüfverfahren zur WK2 (Widerstandklasse 2):
Statische Prüfung (Druckzylinder)soll die mechanische Festigkeit des Gesamtsystems "Fenster" ermitteln. Durch aufbringen von 3000 N Belastung und Messung der Auslenkungswerte werden Verriegelungspunkte, Statik des Profilsystems und Glasanbindung auf ihre Belastbarkeit überprüft.
Dynamische Prüfung mit Stoßkörper (Sandsack) soll den körperlichen Angriff wie Fußtritte und Schulterstöße simulieren. Die schwächsten Punkte eines Fensters werden der Belastung ausgesetzt. Dabei handelt es sich in der Regel um die Füllungsecken, so dass durch diese Prüfung im Wesentlichen die Belastbarkeit der Glasanbindung sichergestellt wird.
Manueller Angriff (Werkzeugsatz A) mit Vorprüfung (Schwachstellenanalyse). Der manuelle Angriff simuliert den Einbruchsversuch eines Täters, der versucht das Fenster mit einfachen Werkzeugen wie Schraubendrehern, Zangen und Keilen zu öffnen. Die Prüfung erfolgt an 2 baugleichen Elementen.
Am ersten Fenster wird zunächst eine Schwachstellenanalyse zur Ermittlung der Angriffspunkte durchgeführt.
Für die Hauptprüfung wird das 2. unbeschädigte Fenster verwendet. In der Angriffszeit von 3 Minuten wird ersucht dieses Element über die zuvor ermittelten Schwachstellen zu öffnen.
Verglasung:
Nach EN 356 P4A (=A3 durchwurfhemmendes Glas). Die Verglasung besteht meist aus einer VSG-Sicherheitsscheibe (Verbundsicherheits- glas).
Diese Verglasung besteht aus zwei Einzelgläsern, die durch eine nicht sichtbare, widerstandsfähige Folie miteinander verbunden sind.
Falls die Scheibe versucht wird zu durchbrechen so bleiben die Fenstersplitter auf der Folie haften und den Einbrecher sind somit die Hände gebunden.
Fenstergriff:
Sperrbare Fenstergriffe mit Sperrzylinder oder Sperrknopf.
Beschläge:
Die Anzahl der Verriegelungspunkte richtet sich nach Holzart, Fensterkonstruktion und Format.
Einbau am Mauerwerk:
Eine ausführliche Montageanleitung mit Informationen über umgebendes Mauerwerk, Schrauben und Hinterfütterungen ist jedem Prüfzeugnis angeschlossen und muss eingehalten werden.






